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StartseiteLebenszeitGibt es ein Diagnosewirrwarr im Alter?06.07.2018

Demenz, Delir und DepressionGibt es ein Diagnosewirrwarr im Alter?

Es muss nicht immer die Diagnose Demenz sein, wenn ein alter Mensch Erlebtes schnell vergisst, verwirrt ist und Konzentrationsschwierigkeiten hat: Es gibt Krankheiten mit ähnlichen Symptomen - aber unterschiedlichen Ursachen. Eine falsche Diagnose kann schwerwiegende Folgen für die Patienten haben.

Eine Sendung von Daniela Wiesler (Moderation) und Susan Zare

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Eine Demenzkranke Frau legt die Karten eines Spiels zu dem Satz "wer bin ich" zusammen.  (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)
Diagnosewirrwarr: Demenz, Delir und Depression (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)
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Demenz, Delir, Depression: Allen drei Diagnosen liegen ähnliche Krankheitsbilder zugrunde, bedürfen aber unterschiedlicher Behandlungen von medizinischer sowie pflegerischer Seite. Die Folgen einer Fehldiagnose: Im schlimmsten Fall kann dadurch eine mögliche Genesung verhindert werden. Dabei kann gerade ein Delir bei richtiger und rechtzeitiger Behandlung häufig geheilt werden. Ein Nichterkennen dagegen kann zu weiteren Belastungen für die Betroffenen, deren Angehörige und die betreuenden Pflegekräfte führen.

Wir fragen: Gibt es ein solches Diagnosewirrwarr? Und wie kann man die Diagnose verbessern? Was sind Ihre Erfahrungen bei älteren Menschen?

Darüber wollen wir in der Lebenszeit mit unseren Experten und mit Ihnen sprechen.

Gesprächsgäste:

Stefanie Oberfeld, Oberärztin, Leiterin des Gerontopsychiatrischen Zentrums, Clemens-Wallrath-Haus in Münster

Prof. Dr. Ralf Ihl, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie, Krankenhaus Maria-Hilf in Krefeld

Kirsten Weller, Pflegedienstleiterin, Alexianer Köln

Diskutieren Sie mit unseren Gästen. Rufen Sie an unter der kostenfreien Telefonnummer 00800 4464 4464 oder schreiben Sie eine E-Mail an lebenszeit@deutschlandfunk.de

Anlaufstellen:

Viele Regionen bieten speziell zu den Krankheitsbildern Gerontopsychiatrische Zentren. Eine telefonische erste Anlaufstelle ist auch die
Deutsche Alzheimer Gesellschaft eV Selbsthilfe Demenz. Am bundesweiten Alzheimer-Telefon unter 030 - 259 37 95 14 erhalten Sie Informationen und Beratung zu allen Fragen rund um Demenz. Beratungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr.

Anlaufstellen im Bereich Demenzforschung:

http://www.hirnliga.de
https://www.alzheimer-forschung.de
http://www.knd-demenzen.de

Die Gedächtnisstunden am Alexianer Krankenhaus von Herrn Prof. Dr. Ihl

Sprechstunden: Mo-Do 08:00-16:30, Fr 08:00-14:30

Weitere Webseiten:

www.demenz-service-koeln.de
www.wegweiser-demenz.de
www.deutsche-alzheimer.de/
www.demenz-partner.de
www.demenz-leitlinie.de
www.demenz-service-nrw.de/linkliste.html
www.alzheimer.de
www.alzheimerforum.de
www.kda.de

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