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Demo gegen Corona-Auflagen"Rücksichtsloses Verhalten"

In Berlin haben Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert.  (dpa)
In Berlin haben Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. (dpa)

Die Demonstrationen in Berlin gegen die Corona-Auflagen haben bei Politikern Kritik wegen fehlender Abstandsregeln und Mund-Nasen-Masken ausgelöst.

Bundesgesundheitsminister Spahn schrieb auf Twitter, Demonstrationen müssten zwar auch in Corona-Zeiten möglich sein, aber nicht so. Abstand und Masken dienten dem Schutz aller. Berlins Regierender Bürgermeister Müller sagte, die Demonstranten nähmen die Fakten nicht zur Kenntnis und riskierten damit die Gesundheit anderer Menschen. Die SPD-Vorsitzende Esken twitterte, die Demonstranten gefährdeten die Erfolge im Kampf gegen die Pandemie. Der SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach sprach von einem rücksichtslosen Verhalten.

An den Protesten gegen die Corona-Auflagen nahmen nach Angaben der Polizei etwa 20.000 Menschen teil. Die Veranstalter schätzten die Zahl um ein Vielfaches höher ein, die Rede war von 1,3 Millionen. Die Polizei löste die Abschlusskundgebung wegen Nicht-Befolgung von Abstandsregeln und Maskenpflicht auf. Zuvor war schon ein Demonstrationszug vorzeitig vom Veranstalter selbst beendet worden. Es gab auch zahlreiche Gegendemonstrationen.