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Demokratische Republik KongoHutu-Rebellen bestreitet Schuld am Tod eines italienischen Diplomaten

Kongolesische Flagge (picture alliance / dpa / Mika Schmidt)
Flagge der Demokratischen Republik Kongo (picture alliance / dpa / Mika Schmidt)

Die ruandischen Hutu-Rebellen haben den Vorwurf zurückgewiesen, den italienischen Botschafter in der Demokratischen Republik Kongo getötet zu haben.

Ein Sprecher der Rebellengruppe machte stattdessen kongolesische und ruandische Streitkräfte dafür verantwortlich. Der italienische Botschafter Attanasio war gestern bei einem Überfall auf einen Konvoi des Welternährungsprogramms schwer verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben. Außerdem wurden bei dem Angriff ein Polizist und ein Fahrer getötet. Italien schickte eine Polizeieinheit zu Ermittlungen in das Land.

In der Demokratischen Republik Kongo gibt es vor allem im Osten Landes zahlreiche gewalttätige Konflikte. Es geht unter anderem um Bodenschätze. Allein im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der UNO mehr als 2.000 Zivilisten bei Kämpfen getötet.

Diese Nachricht wurde am 23.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.