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StartseiteSport am WochenendeWeltspiele – Sport und Kolonialismus19.05.2020

DenkfabrikWeltspiele – Sport und Kolonialismus

Der Sport ist aus der Kolonialgeschichte nicht wegzudenken: Die Besatzer wollten Kultur und ihre Werte wie Zusammenhalt und Disziplin importieren. Später nutzten die "Besetzten" den Sport zur Bildung ihrer eigenen Identität. In dieser Reihe wollen wir Einblicke in die Rolle des Sports während Kolonialzeit bieten - und über sie hinaus.

Von Ronny Blaschke

Der Fußballplatz eines Dorfes ohne nennenswerten Rasen und mit einem roh gezimmerten Tor ohne Netz aus Baumstämmen, aufgenommen am 2006 nahe der Stadt Blantyre (Provinz Mphuka) in Malawi. (picture alliance/dpa - Frank May)
Der Sport ist aus der Kolonialgeschichte nicht wegzudenken (picture alliance/dpa - Frank May)
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Auch in der Gegenwart kommen imperiale Denkmuster noch immer zum Ausdruck. Der afrikanische Sport gilt als Hort von Kriminalität und Korruption, als Zulieferer für Talente oder als exotische, unterhaltsame Spielwiese. 

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