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StartseiteAtelier neuer Musik"Viele Dinge sind in einem Ding"10.11.2018

Der Berliner Komponist Kurt Schwaen"Viele Dinge sind in einem Ding"

Den Neoklassizismus teilte er mit vielen in seiner Generation. Vorzugsweise komponierte er für Jugendliche und Laien, gründete gar ein Kindermusiktheater. Biographisch war Kurt Schwaen Kind und Zeuge seines Jahrhunderts und nach dessen Ende ein unverbesserlicher Idealist.

Von Stefan Amzoll

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Der Komponist Kurt Schwaen (Erhard Fietz)
Komponierte jahrzehntelang für Jugendliche und Laien: Kurt Schwaen (Erhard Fietz)

Germanistischer und musikalischer Bildung folgten für Kurt Schwaen ab 1933 Gefängnisaufenthalte, gar die Zwangsrekrutierung ins berüchtigte Strafbataillon 999. Das Kriegsende erlebte er in einem Versteck in Berlin. Tatkräftig half er nach Kriegsende beim kulturellen Wiederaufbau. SED-Mitglied war er vom Gründungsjahr an.

Maßgeblich mit der DDR war auch sein künstlerisches Wirken und Schaffen verbunden, inklusive der Musik zu Brechts Lehrstücks "Die Horatier und die Kuratier" sowie seiner Büchner-Oper "Leonce und Lena". Knapp zehn Jahre nach Schwaens Tod versucht Autor Stefan Amzoll, Werk und Person aus historischem Abstand heraus zu betrachten.  

Diese Sendung finden Sie nach Ausstahlung sieben Tage lang in unserer Mediathek.

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