Freitag, 22.02.2019
 
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StartseiteAtelier neuer MusikQuer durch die Musikgeschichte02.02.2019

Der Pianist Martin von der HeydtQuer durch die Musikgeschichte

Martin von der Heydt scheut kein Risiko. Er wagt sich an die schwierigsten Stücke der neuen Musik. Dann wieder spielt er Klassiker und hat eine Faible für wenig bekannte Musik um die Jahrhundertwende. Wagemutig bewegt sich der nordrhein-westfälische Pianist durch die gesamte Musikgeschichte.

Am Mikrofon: Hanno Ehrler

Pianist Martin von der Heydt sitzt am Flügel (Georg Schreiber)
Gespiegelt im aufgeklappten Deckel: Martin von der Heydt an seinem Arbeitsgerät (Georg Schreiber)

Martin von der Heydt hat sich auf zeitgenössische Musik spezialisiert. Er gibt Solo-Konzerte und spielt in den Ensembles E-MEX und reflektion K. Aber das ist nur eine Seite des vielseitigen Pianisten. Sein Repertoire umfasst ebenso Bach, Beethoven, Chopin und Schumann, Komponisten, denen er sich mit der gleichen Einfühlsamkeit und Intensität wie den neuen Werken widmet.

Wieder- und Neuentdeckungen

Auch Wiederentdeckungen selten gespielter Musik sind ein Gebiet, für das der nordrhein-westfälische Pianist sich brennend interessiert. Kürzlich hat er eine CD mit Stücken von Józef Koffler publiziert, ein kaum gespielter polnischer Komponist, der zur gleichen Zeit wie Arnold Schönberg eine eigene Zwölfton-Technik entwickelt hatte.

Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung sieben Tage lang in unserer Mediathek.

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