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Dienstag, 13.11.2018
 
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StartseiteDeutschlandfunk - Der TagAfD sucht Feindbild 2.002.11.2018

Der TagAfD sucht Feindbild 2.0

"Merkel-muss-weg" - Das ist das Credo der AfD und der kleinste gemeinsame Nenner. Was passiert, wenn Merkel bald wirklich weg ist? Und: Hochsensible Daten über Atomkraftwerke in den Händen von Hackern, wie jetzt beim Cyberangriff in Frankreich. Wie sicher ist Europas kritische Infrastruktur?

Von Sarah Zerback

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Demonstranten protestieren in Finsterwalde während einer Wahlkampfveranstaltung der CDU auf dem Marktplatz gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ein Demonstrant hält eine Karte mit der Aufschrift "Merkel muss weg". (dpa / Bildfunk / Ralf Hirschberger  )
Ohne Attacken auf die "Hassfigur Merkel" dürfte es für die AfD schwierig werden (dpa / Bildfunk / Ralf Hirschberger )
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"Lebensversicherung für die AfD" und "unsere beste Wahlkämpferin": Es ist noch nicht so lange her, dass sich die AfD-Chefs so über Angela Merkel geäußert haben. Und das trifft es auch ganz gut, schließlich haben sich die Partei und ihre Anhänger seit fünf Jahren an ihr abgearbeitet. Deshalb schaut die Partei ganz besonders aufmerksam darauf, wer auf sie folgt, ob die CDU wieder nach rechts rückt und der AfD so Wählerstimmen wieder abluchsen könnte. Um das zu verhindern, so unser Hauptstadtkorrespondent Volker Finthammer, könnte sich die AfD weiter radikalisieren.

Sensible Daten im Netz: Darauf haben es Hacker immer häufiger abgesehen. So steht es im aktuellen Bericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Besonders beunruhigend ist das, wenn die so genannte kritische Infrastruktur zum Ziel wird, wie Flughäfen, Krankenhäuser oder aber Hochsicherheitsgefängnisse und Atomkraftwerke, so wie jetzt in Frankreich. Dort haben Hacker tausende Dateien von den Servern eines Konzerns erbeutet. Was die in den falschen Händen anrichten können und wie sich die Bundesregierung gegen Attacken wie diese schützt, schildert unser Sicherheitsexperte Gerwald Herter.

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