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StartseiteDeutschlandfunk - Der TagAKK gegen Merz22.11.2019

Der TagAKK gegen Merz

Beim CDU-Parteitag in Leipzig erleben wir gerade einige Überraschungen: Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz beharken sich dort auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Und: Benjamin Netanjahu wird angeklagt, bleibt aber trotzdem Ministerpräsident in Israel - wie geht das?

Von Tobias Armbrüster

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Berlin: Friedrich Merz, Vizepräsident des Wirtschaftsrates der CDU, und Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU. (dpa/Wolfgang Kumm)
Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz bei einem gemeinsamen Termin im Juni - beim Parteitag in Leipzig sind die beiden jetzt der top act (dpa/Wolfgang Kumm)

Es waren viel beachtete Auftritte, die Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz hingelegt haben auf dem CDU-Parteitag in Leipzig. Ein Sieger bei diesem Rede-Duell steht allerdings (noch) nicht fest, meint Stephan Detjen. Dazu waren die Voraussetzungen und die Umstände der beiden Reden zu unterschiedlich. Bemerkenswert war vor allem das timing der Partei-Chefin - sie hat sich den Clou ihrer Rede für die letzten paar Sekunden aufbewahrt. Und Friedrich Merz hat nicht die Revolution angezettelt, bleibt aber trotzdem im Spiel.

Netanjahu bleibt - vorerst

In Israel steht Ministerpräsident Netanjahu kurz vor der Anklage - trotzdem bleibt er im Amt. Vorerst zumindest, sagt unser Korrespondent Benjamin Hammer. Es sei gut vorstellbar, dass die Knesset sich in den kommenden Wochen dazu entscheidet einen neuen Regierungschef auszusuchen. Denn weitere Neuwahlen wollen die meisten Parlamentarier verhindern.

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