Mittwoch, 18.09.2019
 
Seit 00:05 Uhr Fazit
StartseiteDeutschlandfunk - Der TagDer Aufbau Ost und die Treuhand12.08.2019

Der TagDer Aufbau Ost und die Treuhand

30 Jahre nach der Wende ist die Treuhandanstalt noch immer Symbol für alle Fehler, die beim Wiederaufbau der ehemaligen DDR gemacht wurden. Wie kam es dazu? Und: Warum der Soli nicht für alle abgeschafft wird.

Von Philipp May

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Der Schriftzug "Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost" mit Pfeil in den Farben Schwarz, Rot, Gold an einer Mauer in Magdeburg, fotografiert am 30.10.2017.  (imago images / Christian Schroedter)
Aufschwung Ost zwischen Wunsch und Wirklichkeit. (imago images / Christian Schroedter)
Mehr zum Thema

AfD und die Linke Wahlkampf mit der Treuhand

Historiker über die Treuhand Negativer Mythos für den Wahlkampf

Historiker Marcus Böick zur Treuhand "Für viele das Symbol der Abwicklung des Ostens"

AfD zu Soli-Gesetzentwurf "Nichts anderes als eine billige Wahlkampfhilfe"

Solidaritätszuschlag Scholz legt Gesetzentwurf zur teilweisen Abschaffung vor

"Die Treuhand hat unglaublich viele Fehler gemacht, weil sie unglaublich viel gemacht hat", erklärt DLF-Reporterin Sabine Adler, die sich 30 Jahre nach dem Mauerfall intensiv mit dem Aufbau Ost befasst hat. Die Wunden, die die Trehand geschlagen habe, machten sich nun Linkspartei und AfD zu nutze, in dem sie das System an sich in Frage stellen würden, so Adler weiter, die die Anstalt aber auch in Schutz nimmt: "Die Treuhand hat benannt, was die DDR-Führungsriege verbockt hat: Nämlich eine marode Wirtschaft hinterlassen."

Der Soli, zur Finanzierung der Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West geschaffen, soll nun abgeschafft werden. Allerdings nur teilweise. Volker Finthammer aus dem Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio erklärt die Pläne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk