Deutschlandfunk - Der Tag 12.08.2019

Der TagDer Aufbau Ost und die TreuhandVon Philipp May

Beitrag hören Der Schriftzug "Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost" mit Pfeil in den Farben Schwarz, Rot, Gold an einer Mauer in Magdeburg, fotografiert am 30.10.2017.  (imago images / Christian Schroedter)Aufschwung Ost zwischen Wunsch und Wirklichkeit. (imago images / Christian Schroedter)

30 Jahre nach der Wende ist die Treuhandanstalt noch immer Symbol für alle Fehler, die beim Wiederaufbau der ehemaligen DDR gemacht wurden. Wie kam es dazu? Und: Warum der Soli nicht für alle abgeschafft wird.

"Die Treuhand hat unglaublich viele Fehler gemacht, weil sie unglaublich viel gemacht hat", erklärt DLF-Reporterin Sabine Adler, die sich 30 Jahre nach dem Mauerfall intensiv mit dem Aufbau Ost befasst hat. Die Wunden, die die Trehand geschlagen habe, machten sich nun Linkspartei und AfD zu nutze, in dem sie das System an sich in Frage stellen würden, so Adler weiter, die die Anstalt aber auch in Schutz nimmt: "Die Treuhand hat benannt, was die DDR-Führungsriege verbockt hat: Nämlich eine marode Wirtschaft hinterlassen."

Der Soli, zur Finanzierung der Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West geschaffen, soll nun abgeschafft werden. Allerdings nur teilweise. Volker Finthammer aus dem Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio erklärt die Pläne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).

Mehr zum Thema

Empfehlungen