Mittwoch, 13.11.2019
 
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Der TagJahrgang 89

Josephine Schulz hat den Fall der Mauer so gerade eben noch miterlebt - sie ist wenige Tage vorher auf die Welt gekommen. Außerdem: Die Parlamentswahlen in Spanien und was sie mit der Diktatur unter Franco zu tun haben.

Von Tobias Armbrüster

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9. November 1989, Menschen stehen auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor und feiern den Mauerfall (© mauritius images/Rosseforp/imageBROKER)
Der 9. November 1989: das Ende der Berliner Mauer - Josephine Schulz war da gerade ein paar Tage alt (© mauritius images/Rosseforp/imageBROKER)

Wir hören in diesen Tagen eine Menge an Erinnerungen über den Fall der Mauer und die Zeit davor: Das Leben in der DDR. Aber seit dem Fall der Mauer ist eine ganze Generation groß geworden, junge Deutsche, die diese Zeit nur aus Erzählungen kennen. So wie Josephine Schulz - sie ist wenige Tage vor dem 9. November in Ost-Berlin auf die Welt gekommen. Und sie wundert sich manchmal über die Girlanden, die der Ossi-Wessi-Diskurs immer wieder dreht. Sie ist damit sozusagen aufgewachsen. Und sie erzählt, dass sie trotz gefallener Mauer als Kind nur selten in den Westteil Berlins gekommen ist.

Wahltag in Spanien

Am Sonntag wählen die Spanier ein neues Parlament. Es sind die vierten Wahlen in vier Jahren. Die spanischen Politiker tun sich schwer damit, Koalitionen zu bilden, meint Reinhard Spiegelhauer. Deshalb werde es wohl auch nach dieser Wahl keine stabile Regierung geben. Hoffnung auf Stimmen-Zuwächse macht sich vor allem die rechtspopulistische Vox-Partei. Sie profitiert vom anhaltenden Konflikt um Katalonien und die Einheit Spaniens.

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