Mittwoch, 18.07.2018
 
StartseiteDeutschlandfunk - Der TagNeun Jahre danach: Prozess um Einsturz des Kölner Stadtarchivs beginnt17.01.2018

Der TagNeun Jahre danach: Prozess um Einsturz des Kölner Stadtarchivs beginnt

Fast neun Jahre es her, dass das Stadtarchiv in Köln einstürzte. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, viele Archivalien wurden unwiderbringlich zerstört. Heute erst beginnt die strafrechtliche Aufarbeitung. Wir fragen unseren Korrespondenten Moritz Küpper. Außerdem geht es um die Frage, ob beamtete Lehrer streiken können dürfen. Und: Wie nachhaltig sind Smartphones und Co.?

Von Dirk-Oliver Heckmann

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Unter Flutlicht arbeiten in Köln im März 2009 Rettungskräfte an den Trümmern des eingestürzten Historischen Stadtarchivs. (picture alliance / dpa / Federico Gambarini)
Vor neun Jahren stürzte das Kölner Stadtarchiv in sich zusammen. Erst heute hat der Prozess begonnen. (picture alliance / dpa / Federico Gambarini)
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Wer trägt die Verantwortung dafür, dass vor fast neun Jahren das Kölner Stadtarchiv in sich zusammenstürzte? Die Staatsanwaltschaft hat fünf Personen angeklagt – unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Wie nachvollziehbar ist es, dass der Prozess so lange hat auf sich warten lassen? Und wie wahrscheinlich ist es, dass die Verantwortlichen am Ende auch zur Verantwortung gezogen werden?

Dürfen Lehrer streiken? Bundesverfassungsgericht verhandelt Klagen

Eigentlich schien es klar: Beamte werden vom Staat besonders geschützt – und sind dem Staat gegenüber deshalb in besonderer Weise verpflichtet. Das heißt auch: Sie dürfen nicht streiken.

Mehrere Lehrer aus NRW wollen sich das aber nicht gefallen lassen – und zogen bis zum Bundesverfassungsgericht. Das verhandelt seit heute. Thomas Wagner schildert die Hintergründe.

Wie nachhaltig sind Smartphones & Co?. – Deutsche Umwelthilfe stellt Studie vor

Dass unsere Art zu leben, in anderen Teilen der Welt Armut produziert, ist hinlänglich bekannt. Auch unsere Art zu kommunizieren – mit Smartphones, Tablets und Co. – ist nicht unproblematisch; zum Beispiel weil dafür Seltene Erden benötigt werden, die teils in Entwicklungsländern unter problematischen Bedingungen gewonnen werden.

Die Deutsche Umwelthilfe hat jetzt dazu eine Studie vorgelegt. Wir sprechen mit Philipp Sommer, dem stellvertretenden Leiter Kreislaufwirtschaft der DUH.

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