Montag, 22.07.2019
 
Seit 10:10 Uhr Kontrovers

Der TagTrump mauert

Der US-Präsident und die Demokraten machen die jeweils andere Seite für den Shutdown verantwortlich. Wie kann bei diesen harten Fronten eine Lösung gefunden werden? Außerdem: Wie die AfD versucht sich weniger radikal zu präsentieren.

Von Ann-Kathrin Büüsker

Ein Abschnitt des US-Mexiko-Grenzzauns von Tijuana im Bundesstaat Baja California, Mexiko (AFP / Guillermo Arias )
Mauer-Streit: Trump droht erneut mit Ausrufung des nationalen Notstands (AFP / Guillermo Arias )
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Der Präsident sagt: Die Demokraten sind schuld. Die Demokraten sagen: Der Präsident ist schuld. Und ausbaden müssen den Shutdown von Teilen der Regierungsbehörden in den USA die dort Angestellten. Sie bekommen keinen Lohn mehr - was zunehmend zum Problem wird. Denn die wenigsten haben finanzielle Reserven, von denen sie leben können. Unser US-Korrespondent Thilo Kößler schildert, wie sich beide Seiten ineinander verhakt haben und wie schwierig es wird, einen Kompromiss zu finden. Ob Donald Trump zum "Nationalen Notstand" greifen wird? Aus seiner Sicht wahrscheinlich.

Wieso die AfD sich gemäßigt gibt

Die Bremer Polizei versucht noch immer die Hintergründe des Überfalls auf den AfD-Abgeordneten Frank Magnitz aufzuklären. Dafür hat sie heute Videoaufnahmen der Tat veröffentlicht. Der Angriff beschäftigt die Partei an diesem Wochenende auch bei ihrem Europaparteitag in Riesa. Ebenfalls Thema dort: Der Austritt des ehemaligen Fraktionsvorsitzenden in Sachsen-Anhalt: Andre Poggenburg. Unser Korrespondent Volker Finthammer berichtet allerdings, dass Poggenburg zuletzt ohnehin wenig in der Partei zu sagen hatte, sein Abschied schmerzt daher niemanden. Insgesamt beobachtet er, dass die Partei versucht, sich deutlich gemäßigter zu präsentieren. Aus seiner Sicht vor allem eine Vorbereitung auf die Landtagswahlen in diesem Jahr. 

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