Samstag, 22.09.2018
 
Seit 18:40 Uhr Hintergrund
StartseiteDeutschlandfunk - Der TagTürkei: Kippt die Stimmung?14.08.2018

Der TagTürkei: Kippt die Stimmung?

Türkeis Präsident Erdogan lehnt jede Verantwortung für die massive Währungskrise ab. Sein Land befinde sich im Gegenteil im Krieg mit dem Ausland. Nehmen die Türken ihm das ab? Wie reagieren sie auf die Drohungen, offen über die Krise zu reden? Außerdem: Peter Altmaier stellt seine Pläne zum Ausbau der Stromnetze vor.

Von Dirk-Oliver Heckmann

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Der türkische Präsident Erdogan steht bei einer Veranstaltung seiner Partei AKP mit dem Rücken zum Publikum und hebt die Hände zum Rabia-Gruß nach oben. Dabei zeigen jeweils vier Finger nach oben. (imago / Depo Photos)
Präsident Erdogan bei einer Veranstaltung der AKP. (imago / Depo Photos)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast

Hunderte Ermittlungsverfahren sind schon eingeleitet worden gegen Personen, die sich in den sozialen Netzwerken kritisch zur Währungs- und Wirtschaftskrise in der Türkei geäußert haben. Das hat das Innenministerium gestern bekanntgeben. Wer also darüber spekuliert, dass die Regierung Konten mit Dollar oder Euro beschlagnahmen könnte – dem flattert schnell eine Vorladung ins Haus. Auch wer die türkische Lira in harte Währung umtauscht, wird bedroht. Wie reagieren die Türken auf diese Drohungen? Lassen sie sich einschüchtern oder reden sie dennoch Klartext? Ihre Eindrücke schildert uns ARD-Korrespondentin Karin Senz.

Stockende Energiewende

Wenn Deutschland die Energiewende schafft, dann kann das ein Beispiel sein für die ganze Welt. Dumm nur, dass die Energiewende seit Jahren stockt. Der Ausbau der notwendigen Stromleitungen kommt nicht voran. Heute hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier seine Ideen vorgestellt, wie es wieder vorangehen könnte. Wie tauglich sind die? DLF-Energie- und Klimaexperte Georg Ehring ist skeptisch.

Feedback schicken Sie gerne an: DerTag@deutschlandfunk.de

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk