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StartseiteDeutschlandfunk - Der TagWas steckt hinter Trumps Friedensplan?28.01.2020

Der TagWas steckt hinter Trumps Friedensplan?

Donald Trump will sich mit seinem Nahost-Friedensplan für eine höhere Liga von US-Präsidenten qualifizieren - aber seine bisherige Nahost-Bilanz ist ernüchternd. Außerdem: Die EU-Kommission möchte kleine Cent-Münzen überflüssig machen - ein Angriff auf das Bargeld?

Von Tobias Armbrüster

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Demonstranten im Gazastreifen tragen während eines Protestes eine als US-Präsident Trump verkleidete Strohpuppe, an deren Armen eine israelische und eine US-amerikanische Flagge hängen. (dpa / Quds Net News via ZUMA Wire / Mahmoud Issa)
Protest im Gazastreifen gegen den US-Friedensplan (dpa / Quds Net News via ZUMA Wire / Mahmoud Issa)

Donald Trump möchte mit seinem Friedensplan Geschichte schreiben, meint unser Nahost-Korrespondent Benjamin Hammer. Trump habe immer Bill Clinton und das Oslo-Abkommen vor Augen. Aber Trump sei es nicht gelungen die Palästinenser in seine Ideen einzubinden. Im Gegenteil: Mit seiner abrupten Entscheidung, Jerusalem anzuerkennen, habe er viel Porzellan zerschlagen. Und die Art von Palästinenser-Staat, die dem US-Präsidenten vorschwebt, sei den Palästinensern selbst nicht zu vermitteln. Fest stehe so viel: Auch wenn der Trump-Plan scheitert - die Verhandlungen müssten weiter gehen.

Ciao Kleingeld?

Die EU-Kommission plant, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen überflüssig zu machen. Das weckt bei vielen die Befürchtung, dass das Bargeld komplett abgeschafft werden soll. Das werde nicht passieren, sagt Deutschlandfunk-Wirtschaftsredakteurin Sina Fröhndrich. In Deutschland seien Münzen und Scheine viel zu beliebt. Auch wenn sich gerade die Banken immer wieder für so einen Schritt stark machen: Den Deutschen sei es suspekt auf dieses Zahlungsmittel zu verzichten und nur noch auf elektronisches Bezahlen zu setzen.

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