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"Der Volkslehrer" Nikolai N.Grundschullehrer und rechtspopulistischer Youtuber zieht Berufung gegen Kündigung zurück

Nikolai mit ausgebreiteten Armen und einem Tafelschwamm in der Hand vor einer Tafel auf dem verschiedene Gleichungen stehen: z.B.: EU=Friede? oder Islam=Terror? GG=Verfassung? Politiker=ehrlich? etc.  (Screenshot / YouTube )
So präsentiert sich Nikolai N. in seinem YouTube-Kanal "Der Volkslehrer" (Screenshot / YouTube )

Der wegen rechten Positionen umstrittene Grundschullehrer und Youtuber Nikolai N., hat die Berufung gegen seine Kündigung offenbar zurückgezogen.

Das sagte ein Sprecher der Berliner Bildungsverwaltung der Deutschen Presse-Agentur unter Hinweis auf Angaben von N.'s Anwalt. N. wird damit nicht mehr als Lehrer an öffentlichen Schulen in Berlin tätig sein. Der Pädagoge war beurlaubt und später fristlos gekündigt worden. Ihm wird vorgeworfen über seinen Youtube-Kanal unter dem Namen "Volkslehrer" rechte Verschwörungstheorien zu verbreiten.

Vor dem Arbeitsgericht hatte das Land Berlin Recht bekommen. Demnach muss dieses keinen Lehrer beschäftigen, der im Internet den Rechtsstaat verunglimpft und dort Straftäter zu Wort kommen lässt [Az.: 60 Ca 7170/18]. Im Juni hatte N. dagegen Berufung eingelegt, die er nun zurückzog [Az.: 16 Sa 1170/19].

Bildungssenatorin Scheeres betonte, die Landesregierung habe in dieser Angelegenheit eine klare Haltung vertreten. Lehrkräfte seien zu einer gewissen Neutralität verpflichtet. Auch über einen Youtube-Kanal dürften sie keine rechtsextremen Inhalte verbreiten, führte die SPD-Politikerin aus.