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Deutsche EinheitDGB fordert Schritte gegen Lohngefälle zwischen Ost und West

Fahne der Einheit vor dem Reichstag in Berlin. Foto vom 18. März 2018. | (dpa)
Die Bundesregierung stellt heute ihren Bericht zum Stand der Deutschen Einheit vor. (dpa)

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert politische Schritte gegen das weiter bestehende Lohngefälle zwischen West- und Ostdeutschland.

So könnte es der Gesetzgeber zum Beispiel erleichtern, Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären, sagte DGB-Chef Hoffmann der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Auch könnte vorgeschrieben werden, dass nur noch solche Unternehmen bei der öffentlichen Auftragsvergabe zum Zug kämen, die auch Tariflöhne zahlten. Das sei zwar in vielen Bundesländern bereits der Fall, aber leider noch nicht in allen, meinte Hoffmann.

Die Bundesregierung stellt heute ihren Bericht zum Stand der Deutschen Einheit vor. - Diese sei grundsätzlich eine Erfolgsgeschichte, aber eine mit Schattenseiten, sagte Hoffmann. Er beklagte, dass Menschen in Ostdeutschland deutlich längere Arbeitszeiten und deutlich geringere Löhne hätten. Das vertrage sich nicht mit der angestrebten Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen.

Diese Nachricht wurde am 16.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.