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StartseiteJazzFactsBrücken um die Welt24.01.2019

Die amerikanische Flötistin Jamie BaumBrücken um die Welt

Die Flöte spielt im Jazz sicherlich keine allzu große Rolle, obwohl sie fast jeder Saxofonist als Nebeninstrument führt. Für Jamie Baum ist die Flöte erste und einzige Wahl - und sie ist darauf derzeit wohl die Beste.

Von Karsten Mützelfeldt

Eine Frau mit Flöte sitzt vor schwarzem Hintergrund (NPR Radio)
Die Flötistin Jamie Baum (NPR Radio)

Die mehrfach ausgezeichnete Amerikanerin hat an diversen Hochschulen im In- und Ausland eine profunde Ausbildung erhalten. Zudem studierte sie bei Ikonen wie Hubert Laws und dem indischen Flötenvirtuosen Hariprasad Chaurasia. Seit den 80er-Jahren lebt Jamie Baum in New York und taucht dort immer wieder im Umkreis von Musikern wie David Binney, Ralph Alessi, Uri Caine, Fred Hersch, Dave Douglas und Anthony Braxton auf. In Meisterklassen und Workshops unterrichtet sie auch klassische Flötisten in der Kunst der Improvisation. Als Botschafterin für den Jazz wurde Baum vom State Department u.a. nach Südamerika, Indien und Fernost geschickt. Auf diesen ausgedehnten Reisen befasste sie sich intensiv mit ethnischen Kulturen und Musizierpraktiken. Seitdem ist ihr moderner Jazz auch immer ein Brückenschlag zum Rest der Welt. So trägt Jamie Baums aktuelles Album den sinnigen Titel "Bridges".

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