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StartseiteJazz im DLFDie Früchte des Zufalls26.06.2009

Die Früchte des Zufalls

JazzFacts - 22.05 Uhr: Ein Porträt des französischen Holzbläsers Matthieu Donarier

Sein Hauptinstrument war anfangs die Klarinette - und noch bevor er 20 war, wusste Matthieu Donarier bereits, dass er Jazzmusiker werden wollte. Seit 2006 gehört Matthieu Donarier dem Musikerkollektiv Yolk in Nantes an, bei dem er eine vielbeachtete Trioplatte sowie das Debütalbum seines Projekts Kindergarten veröffentlichte.

Von Karl Lippegaus

Zur Klarinette sind bei Donarier noch weitere Holzblasinstrumente gekommen. (Stock.XCHNG / Karl-Erik Bennion)
Zur Klarinette sind bei Donarier noch weitere Holzblasinstrumente gekommen. (Stock.XCHNG / Karl-Erik Bennion)

Der Schlagzeuger Daniel Humair, den Donarier einst an der Jazzabteilung des Conservatoire National Supérieur (CNSM) in Paris kennengelernt hatte, engagierte den Holzbläser für seine Formation BabyBoom. Matthieu Donarier ist außerdem ein gefragter Spieler für große Ensembles wie Le Sacre du Tympan, das Caratini Jazz Ensemble und Le Gros Cube. Aber auch kammermusikalische Formationen wie das Stéphan Oliva-Quintett und die Gruppe des ungarischen Komponisten und Gitarristen Gabor Gado bereichert seine moderne Auffassung von Jazzimprovisation. Mit dem Stéphane Kerecki Trio bekam er 2007 den Schallplattenpreis der Académie Charles Cros. Ihre jüngste Einspielung, die CD "Houria" (arabisch für Freiheit), die gemeinsam mit dem US-Saxofonisten Tony Malaby entstand, darf schon jetzt zu den wichtigsten französischen Jazzalben des Jahres 2009 gezählt werden.

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