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StartseiteDossierDie Menschenfleisch-Suchmaschine21.01.2011

Die Menschenfleisch-Suchmaschine

Wie das Internet China verändert

Direkt hinter der Großen Firewall, wie Chinas Zensurmaschine genannt wird, liegt für die Internetnutzer der Volksrepublik eine Welt, in der Dinge gesagt werden können, die sich niemand trauen würde, auf der Straße auszusprechen.

Von Mathias Bölinger

Blick auf das Hauptquartier von Google China in Peking (AP)
Blick auf das Hauptquartier von Google China in Peking (AP)

Nicht jeder weiß, wie er an der Zensur vorbeikommt, doch für die, die die technischen Tricks kennen, gibt es fast keine Tabuthemen mehr: Das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, der Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo, die zwiespältige Rolle des volksnahen Ministerpräsidenten Wen Jiabao - über all das wird vor allem auf Plattformen diskutiert, deren Server im Ausland stehen.

Doch auch im zensierten Internet auf inländischen Servern haben die Chinesen Wege gefunden, Informationen auszutauschen, ohne dass die Zensurfilter aktiv werden. Eine kleine Veränderung in der Schreibweise - aus dem Nobelpreis wird ein Dynamitpreis - und der Filter lässt die Subversion passieren. Chinas Internetnutzer lieben das Spiel mit der Ironie. Doch Chinas Internetgemeinde kann auch ernst machen. Zum Beispiel wenn sie die Menschenfleischsuche startet ...

DLF 2011

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