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"Die Neudeutschen"AfD-Politiker mit Migrationshintergrund schließen sich zusammen

Zum Wahlkampfauftakt der Saarländischen Landtagswahl trifft sich die Alternative für Deutschland (AfD) am Mittwoch (15.2.2017) in Neunkirchen Furpach. Kandidatin Laleh Hadjimohamadvali. (imago stock&people)
Die AFD-Kandidatin Laleh Hadjimohamadvali gehört zu den Initiatoren. (imago stock&people)

Mehrere AfD-Politiker mit Migrationshintergrund wollen einen Verein mit dem Namen "Die Neudeutschen" gründen.

Ziel sei es, "patriotisch gesinnte Bürger mit Migrationshintergrund" für die AfD zu werben, sagte einer der Initiatoren, der Bundestagsabgeordnete Friesen, der "Frankfurter Allgemeinen". Es gehe auch darum, gegen das Image der AfD als Partei der Ausländerfeinde anzugehen. Der Verein soll dem Bericht zufolge am Samstag in Frankfurt/Main gegründet werden.

In einem "Neudeutschen Manifest" werben die Initiatoren für die Bewahrung der "abendländischen Zivilisation" und der deutschen Sprache. Zu den Forderungen zählen auch eine "umfassende Deislamisierung Deutschlands" und ein "hartes Vorgehen gegen jeglichen Antisemitismus".

Das Manifest unterzeichnet haben neben Friesen der einzige verbliebene AfD-Abgeordnete in der Bremer Bürgerschaft Tassis, sowie die Deutsch-Iranerin Hadjimohamadwali aus Saarbrücken.