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StartseiteJazzFactsSpielerische Preziosen im Schnittfeld von Klassik und Jazz15.08.2019

Die Pianistin Olivia Trummer Spielerische Preziosen im Schnittfeld von Klassik und Jazz

Olivia Trummer hat eine besondere Stimme im deutschen Jazz - wobei dem Wort Stimme hier tatsächlich eine doppelte Bedeutung zukommt: Die in Deutschland und den USA ausgebildete preisgekrönte Pianistin ist seit einigen Jahren auch als Sängerin unterwegs.

Am Mikrofon: Anja Buchmann

Die Pianistin Olivia Trummer schaut aus einem Fenster, in dem sich ihr Blick wiederspiegelt (Lutz Voigtländer)
Olivia Trummer (Lutz Voigtländer)

Sechs Alben in verschiedenen Besetzungen hat die gebürtige Stuttgarterin mit Wohnsitz Berlin bisher veröffentlicht: Leichtfüßig, verspielt und tänzerisch wirken viele Kompositionen von Olivia Trummer; sie liebäugelt mit Swing, Bebop, Ragtime, Impressionismus, Liedkultur und Latin Music. Die Welten von E- und U-Musik hat sie schon immer miteinander verbunden und oft klingt auch die europäische Klassik mit an. Ganz offensichtlich ist diese Verzahnung in Trummers Programm "Classical 2 Jazz" mit dem Schweizer Vibrafonisten Jean Lou Treboux. Der Schlagzeuger und Perkussionist Bodek Janke war ein langjähriger musikalischer Partner der Pianistin, zudem hat sie mit Matthias Schriefl, Johannes Lauer, Matt Penman und Kurt Rosenwinkel zusammengearbeitet. Diesen Sommer hat Olivia Trummer ihr erstes Solo-Album veröffentlicht - ein Konzert an Flügel und E-Piano, das ihre differenzierte Anschlagskultur und Virtuosität mit ihrer klaren Stimme verbindet.

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