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Diesel-NachrüstungenKieler Minister fordert Kosten-Drittelung

Abgase kommen aus einem Auspuff eines VW Golf 2.0 TDI, aufgenommen am 07.11.2017 in Prenzlau (Brandenburg). (picture-alliance / dpa / Patrick Pleul)
Abgase strömen einem Auspuff eines VW Golf 2.0 TDI aus. (picture-alliance / dpa / Patrick Pleul)

Die Kosten für eine mögliche Hardware-Nachrüstung von Dieselautos sollten nach Ansicht des schleswig-holsteinischen Verkehrsministers Buchholz unter Autobesitzern, Industrie und Bund aufgeteilt werden.

Er sehe keine Handlungsgrundlage dafür, die Nachrüstung allein der Autoindustrie aufzubürden, sagte der FDP-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Eine Drittelung der Belastung sei auch den Autobesitzern klar vermittelbar. Schließlich hätten die Besitzer von Euro-4- oder Euro-5-Diesel ihre Fahrzeuge - Zitat - "in Kenntnis der hohen Stickoxid-Werte gekauft", meinte der Minister weiter. Zudem würden sie durch die Nachrüstung den Wert ihrer Fahrzeuge deutlich steigern.