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DieselmanipulationenUS-Börsenaufsicht verklagt VW

Ein Volkswagen vom Modell Jetta R-Line steht am 15.01.2018 auf der North American International Autoshow (NAIAS) auf dem Messestand des deutschen Autobauers Volkswagen im US-amerikanischen Detroit (USA). | Verwendung weltweit (dpa)
Ein VW-Modell bei der Autoshow in Detroit. (dpa)

Im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal hat die US-Börsenaufsicht SEC den Volkswagen-Konzern wegen angeblicher Verstöße gegen amerikanische Wertpapiergesetze verklagt.

VW-Tochterfirmen sollen laut der Klageschrift Wertpapiere in Höhe von 13 Milliarden Dollar ausgegeben haben, obwohl sie bereits von den Software-Manipulationen an Dieselautos des Konzerns wussten. Die Klage richtet sich auch gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Winterkorn. VW bestreitt die Vorwürfe.

Der Automobilhersteller hat in den USA über Vergleichsabkommen nach eigenen Angaben bereits 23 Milliarden Dollar gezahlt, um bestehende Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu räumen. In Deutschland gibt es neben Klagen von Autokäufern einer Reihe von Anlegerklagen gegen VW.