Donnerstag, 04.06.2020
 
Seit 22:50 Uhr Sport aktuell
StartseiteAtelier neuer MusikZurück in die Gegenwart15.07.2017

DiesseitigkeitZurück in die Gegenwart

Urplötzlich ist zeitgenössisches Komponieren aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht. Mit einem Mal will sie sich nicht mehr im Elfenbeinturm verbergen. Man möchte "diesseitig" sein, Gegenwart am eigenen Leibe verspüren und sich in dieser tummeln. Wie aber kommt es zu dieser plötzlichen Aktivität?

Von Hanno Ehrler

Hannes Seidl im Studio von Deutschlandfunk Kultur (Deutschlandradio / Melanie Croyé)
Komponieren als Alltag: Hannes Seidl (Deutschlandradio / Melanie Croyé)

Jüngere Komponistinnen und Komponisten sind mit dem Neue-Musik-Betrieb unzufrieden. Sie wollen ein größeres Publikum ansprechen, und eine zeitgenössische Musik, die auf ihre Lebenswelt reagiert. Mit Begriffen wie "Diesseitigkeit", "neuer Konzeptionalismus" und "neue Disziplin" umschreiben sie ihren Wunsch, mit ihrer Musik die Gegenwart zu reflektieren. Solcherlei gab es in der Geschichte der Neuen Musik schon einmal. In den 1960er Jahren ging es darum, "politische Musik" schreiben, die sich mit der aktuellen Situation der Welt beschäftigt. Autor Hanno Ehrler wirft in seinem Feature die Frage auf, ob der derzeitige Aufbruch der neuen Musik wirklich so neu ist, wie er sich gibt?

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk