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DIHK-Chef SchweitzerWirtschaft warnt vor "demokratiegefährdenden Entwicklungen"

Logo des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (dpa / picture alliance / DB Dihk)
Logo des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (dpa / picture alliance / DB Dihk)

Die deutsche Wirtschaft ist angesichts von Vorgängen wie in Chemnitz besorgt wegen der Auswirkungen auf die Unternehmen.

DIHK-Präsident Schweitzer sprach bei einem Treffen der Spitzenverbände der Wirtschaft von "demokratiegefährdenden Entwicklungen" im Lande. Verbale und physische Gewalt gegen Menschen, egal welcher Herkunft, verbiete sich. Es gehe darum, die Grundfesten von Rechtsstaat und Demokratie zu verteidigen. Wohlstand und Arbeitsplätze hingen in einem großen Maß davon ab, dass deutsche Unternehmen auch auf ausländischen Märkten erfolgreich seien, betonte Schweitzer.

Er fügte hinzu, einerseits laufe es rein wirtschaftlich gesehen relativ gut, auf der anderen Seite nähmen aber die Sorgen zu. Auf viele Herausforderungen könne es keine leichten Antworten geben. Also sei es nötig, die diffusen Ängste der Menschen verstärkt zum Thema zu machen. Das gelte auch in den Betrieben. Es seien diese Unsicherheiten, die von Populisten genutzt würden, sagte der DIHK-Chef.