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DJV zu Überfall auf AfD-Politiker"Magnitz wird von eigener Partei instrumentalisiert"

Der Politologe, Journalist und Autor Frank Überall (imago stock&people)
Frank Überall (imago stock&people)

Der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert den Umgang der AfD mit dem Angriff auf ihren Bundestagsabgeordneten Magnitz.

Der DJV-Bundesvorsitzende Überall sagte in Berlin, Medien und Journalisten würden mit unbewiesenen Behauptungen als Anstifter des Überfalls diffamiert. Das sei schwer hinnehmbar. Noch schlimmer sei, dass seitens der AfD schon kurz nach der Tat von versuchtem Mord gesprochen worden sei. Der verletzte Politiker werde von seiner eigenen Partei instrumentalisiert, kritisierte Überall.

Die AfD hatte behauptet, Magnitz sei mit einem Kantholz niedergeschlagen worden. Dem widersprach die Bremer Staatsanwaltschaft. Videoaufzeichnungen zeigen demnach, wie er von einem Mann von hinten angesprungen wird. Daraufhin sei Magnitz gestürzt und offenbar ungebremst mit dem Kopf aufgeschlagen. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung.