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Dobrindt (CSU)Lob für Schülerstreiks: Sie dürfen auch freitagvormittags stattfinden

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei der Klausurtagung CSU im Kloster Seeon. Januar 2019 (Deutschlandradio / Nils Heider)
Alexander Dobrindt (Archivbild) (Deutschlandradio / Nils Heider)

CSU-Landesgruppenchef Dobrindt hat die Schülerstreiks für den Klimaschutz gelobt.

Er finde es gut, wenn eine Generation laut auf ihre Bedürfnisse aufmerksam mache, sagte er der "Bild am Sonntag". Das könne auch mal an einem Freitagvormittag sein. Zur Bildung gehöre schließlich auch ökologische Bildung.
Zugleich führte er aus, wenn die Demos zur Dauereinrichtung würden, sollten sie besser am Freitagnachmittag stattfinden.

Die Kritik von FDP-Chef Lindner, Klimaschutz den Profis zu überlassen, bezeichnete Dobrindt als total falsch. Beim Klimaschutz gehe es nicht nur um Zahlen, sondern auch um Emotionen. Deshalb sei Klimaschutz kein Thema ausschließlich für Mathematiker und Eliten, sondern für alle Teile der Gesellschaft.

Zuletzt hatte CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer erklärt, sie finde es weniger gut, dass die Schüler während der Schulzeit demonstrierte. Dafür bekam sie viel Widerspruch. SPD-Vize Stegner warf ihr vor, sich gegen das "tolle Engagement" der Schülerinnen und Schüler zu stellen.