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documenta14Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Geschäftsführerin eingestellt

Kunstwerk das Parthenon in Kassel (imago/Stefan Boness/Ipon)
Besucher vor dem Kunstwerk das Parthenon der Buecher auf der documenta 14 in Kassel 2017. (imago/Stefan Boness/Ipon)

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat ihr Ermittlungsverfahren gegen die ehemalige Geschäftsführerin der documenta14, Kulenkampff, eingestellt.

Zur Begründung hieß es, man habe keine Anhaltspunkte für strafbares Verhalten wie beispielsweise Untreue festgestellt. Kulenkampff begrüßte die Entscheidung. Nun sei der Weg frei für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft der Kunstausstellung. Es sei ihr ein wichtiges Anliegen, Schaden von der documenta abzuwenden.

Die documenta14 fand im vergangenen Jahr erstmals an zwei Standorten parallel statt: in Kassel und in Athen. Sie endete mit einem Defizit, das nach vorläufigen Angaben bei 5,4 Millionen Euro liegt. Daraufhin hatte Geschäftsführerin Kulenkampff ihr Amt aufgegeben.