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Doku-DramaBreloer über Brecht: "Er war eben ein Genie"

Regisseur Heinrich Breloer (Mitte) mit den Schauspielern (von links) Burghart Klaussner, Adele Neuhauser, Mala Emde und Tom Schillingbei einem Fototermin zu dem Doku-Drama "Brecht" (picture alliance/dpa/Christian Charisius)
Regisseur Heinrich Breloer (Mitte) mit den Schauspielern (von links) Burghart Klaussner, Adele Neuhauser, Mala Emde und Tom Schillingbei einem Fototermin zu dem Doku-Drama "Brecht" (picture alliance/dpa/Christian Charisius)

Der Regisseur Heinrich Breloer will mit der Dokumentation über Bertolt Brecht nicht nur die künstlerische, sondern auch die menschliche Seite des Schriftstellers zeigen.

Brecht sei auch fürsorglich, lieb und zärtlich gewesen, sagte Breloer dem Deutschlandfunk. Man könne Brecht nicht in der Pose begegnen, die er sich selbst für sich ausgedacht habe, "im Ledermantel" mit "unglaublicher Härte." Brecht sei ein Genie gewesen, "hochbegabt und in vielen Rollen unterwegs".

Breloer betonte, er biete Geschichten an und montiere sie zu einem lebendigen Bild eines Menschen. Der Regisseur arbeitete mehrere Jahre an dem Dokudrama über Brecht, das sein Leben über eine Zeitspanne von 40 Jahren erzählt. Der Film hatte auf der Berlinale Premiere. Als Zweiteiler läuft er Ende März im ARD-Fernsehen und bei Arte.