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E-SportDeutschland enttäuscht bei FIFA-Turnier

Michael "Megabit" Bittner (r.) und Mohammed "MoAuba" Harkous während des FIFA eNations Cup 2019 in London.  (Gareth Fuller/PA Wire/dpa)
Michael "Megabit" Bittner (r.) und Mohammed "MoAuba" Harkous während des FIFA eNations Cup 2019 in London. (Gareth Fuller/PA Wire/dpa)

Die deutschen E-Sportler haben beim ersten FIFA "eNations Cup" in London enttäuscht.

Die beiden Profis Michael "Megabit" Bittner und Mohammed "MoAuba" Harkous von Werder Bremen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Nach der klaren wie schmerzhaften Niederlage gegen Brasilien (0:9) hatte Deutschland schon nach drei von vier Gruppenspielen keine Chance mehr auf das Weiterkommen. Bittner hatte beim 7:1 zum Auftakt gegen Norwegen sowie beim 3:6 gegen Argentinien immerhin zwei Siege auf der Xbox geholt. Playstation-Spieler Harkous gewann nur ein Einzel, auch ungewohnte Schwächen im Doppel brachten die DFB-Auswahl um ihren Erfolg. Das abschließende Duell mit Schweden (4:4) am Sonntag war damit bedeutungslos. Den Titel erkämpfte sich am Sonntagabend überraschend Frankreich im Finale mit 4:1 gegen Argentinien. Die beiden Franzosen sicherten sich damit 40.000 US-Dollar Preisgeld. Aufgrund von hohen Einnahmemöglichkeiten treten immer mehr Fußballverbände und Klubs mit E-Sportlern auf.