
Maier galt als einer der führenden katholischen Gelehrten. Seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen beschäftigten sich unter anderem mit der Verbindung zwischen Politik und Religion. 1999 zählte der gebürtige Freiburger mit anderen prominenten Katholiken zu den Gründungsmitgliedern des Beratungsvereins Donum vitae, nachdem die katholische Kirche in Deutschland auf Anordnung von Papst Johannes Paul dem Zweiten das staatliche System der Schwangerschaftskonfliktberatung verlassen hatte.
Von 1970 bis 1986 war Maier bayerischer Kultusminister, von 1976 bis 1988 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.
Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
