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Ehemaliger VorstandschefVW-Aktionäre winken Winterkorn-Vergleich durch

Martin Winterkorn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG (imago stock&people)
Martin Winterkorn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG (imago stock&people)

Im Dieselskandal haben die VW-Aktionäre den außergerichtlichen Vergleich mit dem ehemaligen Vorstandschef Winterkorn und Ex-Audi-Chef Stadler angenommen.

Auf der Online-Hauptversammlung stimmten 99,9 Prozent der Anteilseigner der Vereinbarung zu. Volkswagen hatte sich mit den Anwälten von Winterkorn, Stadler und zwei weiteren ehemaligen Vorständen auf Details einer Entschädigung für den Dieselskandal verständigt. Winterkorn zahlt demnach 11,2 Millionen Euro, Stadler 4,1 Millionen. Von der Haftpflichtversicherung erhält Volkswagen 270 Millionen Euro.

Ursprünglich war Winterkorn ein Schaden von mehr als einer Milliarde Euro zugerechnet worden. Bislang kostete die Aufarbeitung der Abgasmanipulation den Autokonzern mehr als 32 Milliarden Euro.

Diese Nachricht wurde am 22.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.