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StartseiteLange Nacht„Ich habe eine philosophische Erkältung“15.12.2018, 23:05 Uhr

Eine Lange Nacht über Wilhelm Busch„Ich habe eine philosophische Erkältung“

Er ist der meistgelesene Schriftsteller des 19. Jahrhunderts und gleichzeitig ein Eckensteher der deutschen Literaturgeschichte. Dabei gilt er manchen als einer der größten Wortschöpfer der deutschen Sprache, der weit mehr zu bieten hat als "Max und Moritz".

Von Maria Franziska Schüller

Undatierte Aufnahme des deutschen Dichters, Satirikers und Zeichners Wilhelm Busch mit der Familie des Pastors. Busch wurde am 15. April 1832 in Widensahl bei Hannover geboren und starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen. (picture alliance / dpa)
Wilhelm Busch mit der Familie - eine undatierte Aufnahme des deutschen Dichters, Satirikers und Zeichners (picture alliance / dpa)
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Bekannt ist er als Satiriker, als Meister der Bilderposse, aber kennen wir ihn wirklich: den Sonderling, Satiriker, den Großvater des Comic? War der ewige Junggeselle ein Frauenhasser oder gar Frauenrechtler, Kirchengegner, Sadist, Philosoph, Misanthrop oder Familienmensch?

Kaum eine Berühmtheit des 19. Jahrhunderts ist so vielseitig, vielschichtig, und widersprüchlich wie Wilhelm Busch. Ein Freund der Bienen und der klassischen Malerei, gescheitert an den Kunstakademien, gefeiert als Chronist der Bismarckzeit und das, obwohl in seinen Bildergeschichten die Idylle zur Explosion gebracht wird.

Diese Lange Nacht begleitet den Einsiedler aus Wiedensahl auf seinem Weg zur Kunst, begegnet dem schwermütigen Trinker und Denker und präsentiert Busch als kritischen Philosophen und Prosaschriftsteller.

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