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Einigung mit US-JustizHuawei-Finanzchefin Meng kann Kanada verlassen

Die Huawei-Managerin Meng Wanzhou (The Canadian Press)
Die Huawei-Managerin Meng Wanzhou (The Canadian Press)

Die in Kanada festgehaltene Managerin des chinesischen Huawei-Konzerns, Meng, kann das Land verlassen.

Ein Gericht in den USA billigte eine Vereinbarung, die das amerikanische Justizministerium mit Meng erzielt hatte. Dieses kündigte daraufhin an, den Auslieferungsantrag zurückzuziehen. Meng war 2018 auf Betreiben der Vereinigten Staaten in Kanada festgesetzt worden. Die US-Justiz warf der Huawei-Finanzchefin Betrug im Zusammenhang mit den Sanktionen gegen den Iran vor. Die jetzt erzielte Übereinkunft sieht unter anderem vor, dass die Anschuldigungen im Dezember 2022 fallengelassen werden, wenn sich Meng an Auflagen hält.

In Peking wurde das Verfahren seinerzeit als Teil des Handelskriegs mit Präsident Trump bewertet. Die USA werfen Huawei eine zu große Nähe zu chinesischen Behörden vor und sehen eine Gefahr für ihre Cybersicherheit. Auch in Deutschland gibt es solche Befürchtungen.

Diese Nachricht wurde am 25.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.