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Elf Jahre späterVergleich über mehrere hundert Millionen Euro nach Kölner Stadtarchiv-Einsturz

Das Foto zeigt das eingestürzte Kölner Stadtarchiv im März 2009. (dpa-Bildfunk / Oliver Berg)
Das eingestürzte Kölner Stadtarchiv im März 2009 (dpa-Bildfunk / Oliver Berg)

Elf Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs gibt es eine Einigung über die Begleichung des Schadens.

Damit schließe man die juristischen Akten, sagte Oberbürgermeisterin Reker. Der getroffene Vergleich finanziere und sichere den Neubau des Historischen Archivs. Die Einigung sieht vor, dass die am damaligen U-Bahn-Bau beteiligten Firmen der Stadt 600 Millionen Euro bezahlen. Sie bauen außerdem die U-Bahn-Strecke auf eigene Kosten zu Ende und errichten einen Gedenkraum für die Opfer.

Bei dem Einsturz im März 2009 waren zwei Anwohner ums Leben gekommen. Unzählige historische Dokumente wurden verschüttet. Kurz vor der Verjährung wurden ein Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe und ein Bauleiter wegen fahrlässiger Tötung zu Bewährungsstrafen verurteilt.