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StartseiteGesichter EuropasVom Erdbeben erschütttert15.12.2018, 11:05 Uhr

Energiewende in den NiederlandenVom Erdbeben erschütttert

Über Jahrzehnte haben Staat, Energieindustrie und Privat-Haushalte von einem enormen Gasfeld in Groningen profitiert. Dem größten Erdgasfeld Europas und dem zehntgrößten der Welt. Doch 2030 soll Schluss sein.

Von Andrea Lueg

Protest gegen Gasförderung am August 28, 2018 in Groningen, Niederlande. (imago stock&people / Romy Arroyo Fernandez)
Protest gegen Gasförderung am 28. August 2018 in Groningen, Niederlande. (imago stock&people / Romy Arroyo Fernandez)
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Denn die Gasförderung ist die Ursache für Erdbeben in der Region: Bauernhöfe bröckeln und Einfamilienhäuser zeigen Risse. Die Bewohner der Gegend leben in ständiger Angst.

Das Erdgas hat keine Zukunft mehr in den Niederlanden. Der Umstieg auf klimafreundliche Energieträger ist beschlossene Sache. Doch das geht nicht ohne Probleme und Kosten: Alle Häuser müssen nach und nach auf nachhaltige Energieträger umgerüstet werden. Kann die Industrie so schnell umsteigen?  Und wie viele Jobs wird das Ende der Gasförderung kosten?

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