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Erdgas-StreitFrankreich und südliche EU-Staaten machen Druck auf die Türkei

Türkische Kriegsschiffe eskortieren das türkische Schiff Oruc Reis. (picture alliance / AA / abaca / Turkish Ministry of National Defense)
Eskortiert von türkischen Kriegsschiffen im August 2020 soll die Oruc Reis im östlichen Mittelmeer nach Erdgasvorkommen suchen. (picture alliance / AA / abaca / Turkish Ministry of National Defense)

Im Streit um Erdgas-Vorkommen im Mittelmeer haben Frankreich und sechs weitere EU-Staaten die Türkei zu einem Kurswechsel aufgefordert.

Der französische Präsident Macron sprach nach einem Gipfeltreffen am Abend davon, dass Griechenland und Zypern sich in dem Konflikt auf die volle Solidarität verlassen könnten. Der griechische Regierungschef Mitsotakis rief Ankara dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Gipfelteilnehmer bezeichneten das Vorgehen der Türkei im östlichen Mittelmeerraum als illegal. Bei dem Treffen in Ajaccio auf Korsika, zu dem Macron eingeladen hatte, waren neben Griechenland und Zypern auch Italien, Malta, Portugal und Spanien vertreten.

Diese Nachricht wurde am 12.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.