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StartseiteCampus & KarriereWas "Bildungserträge" sind und wer sie verbucht23.06.2018

Erfolg durch BildungWas "Bildungserträge" sind und wer sie verbucht

Je höher der Bildungsgrad, desto besser der Erwerb, die Gesundheit und die gesellschaftliche Integration: Zu diesem Ergebnis kommt der Nationale Bildungsbericht 2018. Doch ganz so einfach ist es nicht. Kritiker bemängeln, Bildung sei keine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung und hänge von vielen zusätzlichen Faktoren ab.

Moderation: Markus Dichmann

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Grundschüler und eine Lehrerin während einer Unterrichtsstunde in einem Klassenzimmer (imago/photothek)
Geschlecht, soziale Herkunft und Wohnort sind mitentscheidend für den beruflichen Erfolg (imago/photothek)
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Wir werden groß in der Annahme, dass sich die vielen Stunden, die wir in Klassenzimmern, Hörsälen und Werkstätten verbringen, für uns auszahlen, uns ein gutes Leben und ein gerechtes Auskommen bescheren. Eine Annahme, die der Nationale Bildungsbericht 2018, der von einigen der renommiertesten Forschungsinstitute Deutschlands verfasste bildungspolitische Wegweiser für die Bundesregierung, jetzt noch einmal bestätigt hat. Er zeigt: Bildung verspricht Erträge und Investitionen in Bildung haben Rendite, gesamtgesellschaftlich wie für jeden Einzelnen.

Denn je höher der Bildungsgrad, desto besser der Erwerb, die Gesundheit und auch die gesellschaftliche Integration. Das Versprechen löst sich aber nicht für jeden ein. Denn oftmals können ungleiche Startbedingungen nicht ausgeglichen werden. Wohnort, soziale Herkunft, Migration und auch Geschlecht klammern von den oben beschrieben "Bildungserträgen" aus. Kritiker bemängeln außerdem, dass Bildung keiner einfachen Kosten-Nutzen-Rechnung folgen dürfe.

"Campus & Karriere" fragt: Welchen Ertrag verspricht Bildung – für den Einzelnen wie für die Gesellschaft? Was macht Bildung alles möglich? In welchem Verhältnis stehen Investition und Ertrag? Und kommt jeder in den Genuss dieser Bildungserträge? Oder ist die Teilhabe an Bildung und ihren Erträgen in Deutschland ungleich verteilt?

Gesprächsgäste:

  • Kai Maaz, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung 
  • Simone Jambor-Fahlen, Mercator-Institut für Sprachförderung 
  • Nils Berkemeyer, Autor "Chancenspiegel", Universität Jena 

Eine Sendung mit Hörerbeteiligung über Telefon: 00800 – 44 64 44 64  oder Email: campus@deutschlandfunk.de

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