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ErklärungFriedenspreisträger des Deutschen Buchhandels solidarisieren sich mit Demokratiebewegung in Belarus

Regierungskritische Demonstranten in Minsk schwenken die historische Nationalflagge von Belarus (Tut.by/AP/dpa)
Regierungskritische Demonstration in Minsk. (Tut.by/AP/dpa)

Mehrere Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels haben sich in einer gemeinsamen Erklärung mit der Demokratiebewegung in Belarus solidarisch erklärt.

Die Autoren fordern ein Ende der Einschüchterungen und Repressalien gegen die belarussische Friedenspreisträgerin Alexijewitsch und andere Vertreter der Opposition. Das Vorgehen des Regimes des Präsidenten Lukaschenko gegen den oppositionellen Koordinationsrat sei der Versuch, die friedlichen Proteste mit Polizeiterror, Folter und Entführungen zu zerschlagen, heißt es. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderen die Autoren David Grossman, Navid Kermani und Orhan Pamuk.

Seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 9. August demonstrieren die Menschen in Belarus gegen den seit 26 Jahren autoritär regierenden Lukaschenko. Die Behörden gehen teils brutal gegen die Menschen vor. Zuletzt war die Oppositionspolitikerin Kolesnikowa verschleppt worden; sie sitzt inzwischen in Haft.

Diese Nachricht wurde am 12.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.