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Erklärung von MacronFrankreich will Militäreinsatz in Sahelzone in jetziger Form beenden

Paris: Eine Karte der französischen Armeestandorte in der Sahelzone ist abgebildet. (AP Pool/Francois Mori)
Konferenz zur Bekämpfung des Terrors in der Sahelzone in Paris (Archivbild) (AP Pool/Francois Mori)

Frankreichs Staatspräsident Macron hat angekündigt, dass der Anti-Terror-Einsatz des Landes in der Sahelzone in Afrika neu ausgerichtet wird.

Macron sagte in Paris, die Mission "Barkhane" solle beendet und durch eine internationale Allianz gegen Islamisten abgelöst werden. Er betonte, es stehe eine "grundlegende Umbildung" des bisherigen Einsatzes an, an dem 5.000 Soldaten beteiligt sind. Macron kündigte an, auch französische Militärbasen in der Sahelzone zu schließen. Über das weitere Vorgehen will der französiche Präsident nach eigenen Worten unter anderem mit den Partnern in Afrika und Europa verhandeln.

Die Operation "Barkhane" unter Frankreichs Führung läuft seit August 2014 in Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien und Niger. Seit dem vergangenen Jahr wird der Einsatz durch die "Task Force Takuba" unterstützt, an der mehrere europäische Staaten beteiligt sind.

Diese Nachricht wurde am 11.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.