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StartseiteHintergrundErneuerbare Energien in Entwicklungsländern02.06.2004

Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern

Deutsche Projektbeispiele

Schnell drehen sich die Rotorblätter im Wind. Ägypten ist ein besonders guter Standort für Windkraftanlagen. Hier am Golf von Suez rotieren die Windräder in einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von rasanten 10 Metern pro Sekunde. Das ist doppelt so schnell wie an vergleichbaren Standorten der deutschen Nord- und Ostseeküste. Das Potential für Solar und Windanlagen ist in vielen Entwicklungsländern erheblich größer als in Mitteleuropa.

Von Britta Fecke

Windräder zur Stromgewinnung (AP)
Windräder zur Stromgewinnung (AP)
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Die internationale Konferenz in Bonn für erneuerbaren Energien soll weltweit die Nutzung von Solar-Wind- und Wasserkraft vorantreiben. Die Bundesregierung will damit eine klimaverträgliche Energiepolitik unterstützen - und auch den Technologietransfer von deutschen Unternehmen in die Entwicklungsländer. Eine ausreichenden Energieversorgung ist für die Entwicklungsländer selbst ein Schritt aus der Armut. Wie zum Beispiel in Ägypten.
Schon Anfang der 90ger Jahre wurden an der Küste des Roten Meeres systematisch die Windverhältnisse gemessen und ein Windatlas erstellt.

Am Golf konnten im Rahmen dieser Windmesskampagne insgesamt 9 Standorte nachgewiesen werden, die 3500 Megawatt Windkraftanlage beinhalten, Die ägyptische Regierung hat dann festgelegt,, dass die Standorte erschlossen werden sollen. Und als erster Standort wurde der Standort Zafarana ausgesucht.

Der Standort Zafarana bietet das Energiepotential für mehr als 600 Megawatt Windkraftanlagen. Die KfW unterstützt als Entwicklungsbank des Bundes den Bau der Anlage, zumindest in Teilen: 180 Windräder mit einer Leistung von 160 MW sollen mit Mitteln der Bundesregierung ans ägyptische Netz gehen. Insgesamt wird das Projekt mit 125 Millionen Euro finanziert. 55 Windräder drehen sich schon jetzt in dem unbewohntes Wüstengebiet.

Die im Rahmen der FZ geförderten Projekte Zafarana sollen jährlich mehr als 600 Gigawatt Strom erzeugen werden. Ab 2006 diese Strommenge reicht aus um 340.000 ägyptische Haushalte zu versorgen. Und Jährlich rund 36.000 Tonne CO2 zu vermeiden, wenn der gesamte Windpark ans Netz geht können dann mehr als 1 Millionen Haushalte versorgt werden.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert die Nutzung der erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Sonnen- und Wasserkraft in 46 Ländern. 175 Projekte werden insgesamt unterstützt. Dafür stellt die Bundesregierung 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung.
Michael Hofmann Ministerialdirektor beim BMZ zählt einige Projekte auf:

Wir sind in China durch die GTZ vertreten, um dort den Energiepfad zu justieren, bei dem Wirtschaftswachstum in China wächst der Energiebedarf enorm und dort sollte schon geschaut werden, wie der Energiebedarf mit ökologischen Fragen abgestimmt wird. Wir haben in Südafrika Projekte für dezentrale Solaranlagen....

Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit liegen in Indien, Pakistan, Bangladesch, Nepal, der Mongolei, in Albanien und Georgien.

Die Versorgung mit Energie in den ärmeren ländlichen Regionen steht dabei im Vordergrund. Da die Dörfer in den Entwicklungsländern in der Regel zu weit vom nationalen Stromnetz entfernt sind, lassen sich dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: In den entlegensten Gebieten kriegen Haushalte Strom, direkt am Haus durch Wind oder Sonnenenergie, ohne das die Kosten einer Netzanbindung entstehen würden. Und das ganze ist auch noch klimafreundlich.
Carsten Agert, vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme

In Entwicklungsländern haben wir eine geringe Kapazität zur Anpassung an Klimawandel, wenn der Meeresspiegel steigt, wird Deutschland seine Deiche erhöhen und das auch locker bezahlen können. Bangladesch kann das nicht. China ist heute schon weltweit der zweitgrößte Energieproduzent der Welt, 80 Prozent davon ist Kohle und die Wachstumsraten in China kennen wir alle. Also Klimaschutz und Entwicklungsländer brauchen einander!

China ist nach den Vereinigten Staaten der zweitgrößte Energieverbraucher. In den USA leben nur vier Prozent der Weltbevölkerung, dennoch werden in Amerika 25 Prozent der Treibhausgase emittiert.
Die expandierenden Schwellenländer wie China und Indien holen mächtig auf. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Energie ist zwar ungleich niedriger als beim Klimasünder USA, aber das wird nicht so bleiben. Wissenschaftler schätzen, dass sich in China der Energiebedarf mit der zunehmenden Industrialisierung versechsfachen wird- bis zum Jahr 2050. Wenn der wachsende Energiebedarf weiter mit schwefelhaltige Steinkohle gedeckt würde, hätte das weltweite Auswirkungen auf das Klima.

Und deswegen ist es zunächst einmal für die Entwicklung ganz zentral, dass wir die Palette von Energien, wo immer möglich, erweitern. Und dass wir sie so erweitern, dass in besonderer Weise auch die Bedingungen von Entwicklungsländern aufgegriffen werden. Das hat natürlich auch große Konsequenzen etwa für die finanziellen Bedingungen - wenn wir sehen, dass durch den Wachstumsprozess alleine die Nachfrage nach fossilen Energien, besonders nach Öl deutlich ansteigt - da muss man natürlich sehen, dass dadurch auch Preiseffekte entstehen.

Der Energiebedarf der Schwellenländer wächst. Doch in Chinas ist nicht mal mit Kohle- und Atomstrom die Stromversorgung gewährleistet.
Amichia Biey, von der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft, DEG

In letzter Zeit hörte man von steigenden Problemen im Bereich der Stromversorgung in China, es kam zu Stromrationierungen und Netzüberlastungen, die Kapazität reicht nicht aus ... das beeinträchtigt die Wirtschaft und die privaten Haushalte gleichermaßen.

Nicht nur deshalb benötigt China Alternativen zur bisherigen Stromerzeugung. Auch weil schon jetzt die Menschen in den Städten unter einer dicken Smogschicht leben. Allergien, Asthma und andere Atemwegserkrankungen sind die Quittung für die Abgas-verpestete Luft: Frischer Wind tut Not: in den Ballungszentren wie auch bei der zukünftigen Energieversorgung:

Das Erzeugungspotential für Strom aus Windkraft wird in China mit 250 000 Megawatt eingeschätzt besonders an der Küste, im Osten und der inneren Mongolei sind die Standorte. Die Richtung in die es geht: der Staat will Investoren für Windkraft ins Land holen.

China deckt seinen Energiebedarf zu 80 Prozent mit fossilen Energieträgern wie Steinkohle, die bei der Verfeuerung besonders viel CO2 freisetzt. Erschwerend kommt auch noch hinzu, dass dort oft schwefelhaltige Kohle verfeuert wird. Die Förderung der sauberen Windenergie wäre für Mensch und Umwelt in China und das Klima weltweit ein Gewinn.
Doch so einfach ist das nicht. Michael Hofmann:

In vielen Ländern wird gesagt EE ist zu teuer, das können sich nur die Industrieländer leisten, wir weisen dann auf ihre Importrechnung hin außerdem werden in vielen Ländern die fossilen Brennstoffe subventioniert.

Im letzten Jahrhundert stieg die mittlere jährliche Lufttemperatur in Bodennähe weltweit um 0,6 Grad an. Und wenn der Ausstoß klimarelevanter Gase wie Kohlendioxid nicht weltweit erheblich gesenkt wird, wird die Temperatur weiter steigen. 0,6 Grad klingt zwar wenig lässt aber die Gletscher und Polkappen schmelzen und den Meeresspiegel steigen. Die Folgen der Klimaerwärmung sind stärkere und häufigere Überschwemmungen in bestimmten Regionen der Erde. Dafür breiten sich die Wüsten in anderen Gebieten immer stärker aus.

Prof. Peter Fabian, Klimaforscher an der TU München sieht das pragmatisch:

Bei der Klimaproblematik sehe ich das genau so: wir brauchen noch viele Stürme und Dürren vor allem in Amerika damit allen Beteiligten klar wird: hier muss was getan werden!

Die Zeche der Industrieländer zahlen die Entwicklungs- und Schwellenländer. Klimaforscher gehen davon aus, dass rund 20 Millionen km2 von der Wüstenbildung betroffen sind. Das ist eine Fläche so groß wie die USA und Kanada zusammen. Der Grund sind nicht nur der landwirtschaftliche Raubbau und falsche Wasserpolitik, sondern auch die Klimaveränderung. Von der Desertifikation sind besonders Mittelasien und Nordwestchina, die Sahelzone und Nordafrika betroffen.


In Nordafrika, genauer in Marokko fördert das Entwicklungsministerium die Energieversorgung der Landbevölkerung mit Solaranlagen: In den Bergen fernab vom Stromnetz hat auch Gemnu Achmed ein Solarmodul auf seiner Hütte:

Ich habe die Anlage seit Oktober, seitdem ist alles ist besser geworden Früher sind wir mit der Sonne aufgestanden und wenn Sie unterging sind wird ins Bett gegangen - Aber jetzt - Jetzt kann ich auch noch nachts arbeiten, jetzt hab ich ja Licht und einen Fernseher!

Die Solaranlage auf seinem Dach liefert Strom für vier Lampen und einen Schwarzweiß Fernseher. So sieht Gemnu Achmed auch noch fernab von der Stadt, -von Strom- und Wassernetz - was in der Welt passiert. Doch das Fernsehen bringt nicht nur Vergnügen: Mit Schulprogrammen können die Kinder vor dem Fernseher lesen und schreiben lernen. Die Analphabetenrate der Landbevölkerung liegt in Marokko bei über 90 Prozent.

Eine kleine 50 Watt-Solar-Anlage kostet den Nutzer einmalig rund 70 Euro Anschaffungsgebühr und über 10 Jahre einen Betrag von 6 Euro. Das ist für die Landbevölkerung zwar viel Geld, aber Karet Achmed meint:

Es ist jetzt billiger als früher. Früher hatten wir Kerzen und die Gasflasche das war viel teurer. Außerdem gibt es jetzt die ganze Zeit Strom. Wir freuen uns, dass wir aus Gottes Händen diesen Segen haben.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt in Marokko das Solarprojekt mit 5 Millionen Euro im Auftrag der Bundesrepublik.
Die Verantwortung für die Durchführung des Projekts liegt beim staatlichen Stromversorger. Bei der Umsetzung hilft die Deutsche Firma "Projekt Consult", Winfried Klinghammer ist Ingenieur vor Ort:

Das besondere an dem Vorhaben im Vergleich zu anderen Projekten in der Welt. Einmal die Anzahl der Anlagen das sind hier 16. 000 Anlagen Außerdem wurden in der Regel international kleinere Projekte durchgeführt. 2,6 Das lag immer nur in der Größenordnung von mehreren 100 Anlagen... Aber sonst wurden die Systeme nur aufgebaut ohne eine entsprechende Servicestruktur.

Das dieses großangelegte Solarprojekt in Marokko so ein Erfolg ist liegt an der mitgelieferten Wartung, an der Dienstleistung. Für die nächsten 10 Jahre übernimmt erst mal der Dienstleister die Garantie für die Anlage. Wenn die Lampe in der Hütte nicht brennt, wird die Solaranlage innerhalb von 24 Stunden wieder repariert.
Viele Projekte vor allem in Afrika scheiterten genau daran: Die Anlagen wurden hingestellt und wenn sie nicht mehr funktionierten, war niemand mehr da, der sie wieder reparieren könnte.
Michael Hofmann:

In vielen Ländern wird Solarenergie zur Verfügung gestellt die Leute kaufen die Anlagen und dann laufen die irgendwann nicht mehr während hier sehr integral die Wartung mit reingenommen wurde wir können gar nicht anders die Energieversorgung in den Entwicklungsländern unterstützen als mit Privaten Partnern zusammenarbeiten, dass können wir nicht allein mit Entwicklungshilfemitteln stemmen, was wir können ist Geld geben, um das ganze Anzustoßen.

So geschehen auch in Tibet. Dort baute die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) kleine Wasserkraftwerke wieder auf. In den 60ger Jahren hatte die Regierung in Peking das Potential für Wasserkraft in Tibet erkannt und kleine Kraftwerke aufgebaut.
Die Techniker gingen wieder nach China; zurück blieben intakte Wasserkraftwerke aber niemand der sie hätte warten können. Die Kraftwerke standen Jahrzehnte still. In den Jahren von 1996 bis 98 hat sich die GTZ um die Reparatur gekümmert:

Peter Engelmann von der GTZ:

Die Anlagen wurde mit lokalen Mitteln wieder hergestellt. Sie läuft jetzt mit einer Leistung von 160 KW. Betreut wird diese Anlage von einem privaten Pächter und das ist der große Unterschied, zu dem was früher war: denn früher gehörte die Anlage jedem und so doch keinem, weil sich keiner verantwortlich fühlte.

Strom war früher kostenlos, das hatte zur Folge so konnten auch keine Rücklagen für Ersatzteile geschaffen werden. Für Wartungen fehlte somit das Geld und der Sachverstand. Auch bei diesem Projekt wurde nicht nur das Material rangeschafft, sondern für die Wartung gleichermaßen gesorgt, die örtliche Bevölkerung wurde geschult.
Mit dem Strom aus Wasserkraft kam bescheidener Wohlstand in das Dorf in den tibetanischen Bergen. Peter Engelmann stellt ein Beispiel vor, das für viele Schicksale stehen soll.

Hier sehen sie eine lächelnde Familie. Die zu einem Energiedienstleister geht, die Familie kam an und sie hatte 30 Kilo Nudelteig, da fragt man sich was machen diese drei Personen insbesondere der Kleine mit 30 Kilo Nudelteig? ...da machen die bei dem Dienstleister Nudeln. Die essen die 30 Kilo nicht alleine, sondern sie haben einen kleinen Stand...und da verkaufen wir Nudelsuppe.

So kommt die Familie zu ihrem kleinen Einkommen. Mit einer guten Idee, und der elektrischen Nudelmaschiene, haben sie ihre eigene Nudel-ich-AG gegründet.
Die Ernährungssituation der Bevölkerung hat sich inzwischen auch gebessert. Im Rahmen des GTZ Projektes, wurden die Bauern geschult ihre Äcker richtig zu bewässern. Auch Treibhäuser wurden errichtet, die mit dem Strom beheizt werden können:

Mittlerweile können die Leute viel länger übers Jahr Gemüse anbauen, die Qualität hat sich gesteigert, die Kost ist Vitaminreicher...... wir haben mehrere Kleinwasserkraftwerke rehabilitiert und dabei lokale Arbeitsplätze geschaffen. Im Dorf hat man jetzt Hexler, Mühlen und Hobelmaschinen und verdienen damit Geld.

Das Kraftwerk produziert für 95 Prozent aller Haushalte im Einzugsbereich Strom. Durch dieses Kraftwerk wird in der Region kaum noch Dieseltreibstoff verwendet.

Auch in Nepal lebt ein Großteil der Bevölkerung auf dem Land. Fast jeder betreibt in Nepal Landwirtschaft, fast jeder versucht dem kargen Boden noch ein wenig Getreide abzutrotzen:
Gerald Kühnemund von der KfW schildert das Problem

Das führt dazu, dass in dieser Region permanent neue Anbauflächen gesucht werden...und der Wald wird da durch noch weiter zurückgedrängt. Dann wird auch noch das Holz zum Feuer aus dem Wald gesammelt.

Der Wald wird durch das Abholzen , aber auch durch das Sammeln von Reisig immer weiter vernichtet. Die Humusschicht ist in dieser Region sehr dünn. Der Boden erodiert schnell wenn er dem Regen ungeschützt ausgesetzt wird. Durch das mühselige Sammeln von Brennholz werden dem Boden auch noch die letzen Nährstoffe geraubt. Weder Wald noch Landwirtschaft können dann noch gedeihen.
Auch hier sollen Erneuerbare Energiequellen helfen den Lebensstandart der Menschen zu verbessern und die Umwelt zu schonen. Wassserkraft kann hier im Gegensatz zu Tibet nicht genutzt werden, dafür aber Biogas:

Bereits Anfang der 70ger Jahre haben die Nepalesen Biogasanlagen selber entwickelt. Die bestehen aus einem gemauerten Reaktorkörper, indem sich durch das Verrotten von dem was man reinschmeißt (vor allem Kuhdung) Methan bildet. Oben wird das Biogas dann abgezapft. An der Seite wird dann der Dung mit Wasser eingerührt Für ein qm3 Biogas muss man täglich 6kg Dung einführen, das dauert mindestens zehn Tage bis sich Biogasentwickelt. Mit einem qm3 Biogas kann man dann 2,5 Stunden kochen.

Früher haben die Frauen mit Holz und getrocknetem Kuhdung gekocht. Die kleinen Hütten ohne Abzug waren schwarz vor Rauch. Besonders die Frauen und Kinder litten in dem starken Rauch unter Augen- und Atemwegskrankheiten.
Eine Biogasanlage ist für einen Landwirt eine teure Anschaffung, er muss dafür mehr investieren, als er in einem Jahr verdient. Dennoch ist das Projekt ein Erfolg. 110.000 Anlagen wurden bisher installiert.

Einer der Erfolgsfaktoren in Nepal ist sicherlich der kulturelle Hintergrund. In Nepal ist man es gewohnt mit Dung umzugehen. ...17 ein weitere Erfolgfaktor ist die Wartung und Betreuung. Die Bauern werden über die Anwendung der Anlage und auch die Entsorgung des Faulschlamms aus der Anlage informiert werden. Auch die Qualitätskontolle funktioniert. Wer schlechte Anlagen baut kommt auf eine schwarze Liste. Und kriegt für den Bau keine Subventionen mehr.

Jetzt in der laufenden Phase entstehen Kosten von 48 Millionen Euro, die sich aufteilen auf die Deutsche und die Niederländische Entwicklungszusammenarbeit und zu einem geringen Teil auf die nepalesische Regierung. Doch den allergrößten Teil der Kosten bringen die Bauern inzwischen selber auf. Das ist der Idealfall: einmal angestoßen läuft das Projekt von allein.

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