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EU-GipfelNoch keine Einigkeit über Finanzpaket gegen die Krise

Die Flaggen der EU und Italiens wehen nebeneinander im Wind. (dpa / Marijan Murat)
Die Flaggen der EU und Italiens. (dpa / Marijan Murat)

Die Europäische Union ringt um einen gemeinsamen Kurs gegen die Wirtschaftskrise, die durch die Coronavirus-Pandemie verursacht wird.

Nach mehrstündigen Beratungen per Video-Konferenz einigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU darauf, innerhalb der nächsten zwei Wochen gemeinsame finanzpolitische Maßnahmen zu entwickeln. Zuvor hatte der italienische Ministerpräsident Conte eine vorbereitete Abschlusserklärung abgelehnt, wie aus Regierungskreisen in Rom verlautete. Er habe stattdessen "innovative und angemessene Finanzinstrumente" verlangt, hieß es weiter.

Hintergrund ist der Streit um sogenannte Corona-Bonds, also um eine gemeinsame Schuldenaufnahme der Euro-Länder, von der auch Italien angesichts der niedrigen Zinsen profitieren könnte. Deutschland und andere EU-Staaten lehnen dies ab.