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EU/GroßbritannienJohnson und von der Leyen beraten

Der britische Premierminister Johnson und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sprechen am 10. Januar 2020 vor einem Kamin in der Downing Street in London. (POOL)
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen (l) und der britische Premierminister Johnson bei einem früheren Treffen (POOL)

In den festgefahrenen Brexit-Gesprächen wollen sich heute der britische Premierminister Johnson und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen beraten.

Differenzen gibt es nach wie vor bei drei zentralen Punkten: Fischerei-Rechte, Garantien für einen fairen Wettbewerb und die Regulierung der künftigen Beziehungen. Gestern Abend waren die Gespräche der Verhandlungsführer Frost und Barnier unterbrochen worden. Beide Seiten erklärten, es sei unmöglich, eine Einigung zu finden.

Am 31. Dezember läuft die Übergangsfrist aus, in der Großbritannien noch den EU-Regeln für Handel, Reisen und Geschäftsbeziehungen unterworfen ist. Sollte kein Abkommen zustande kommen, drohen Zölle und Handelshürden zwischen Großbritannien und der EU.

Diese Nachricht wurde am 05.12.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.