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Eulen und LerchenStudie: Die innere Uhr kann man verstellen

Jemand hat sich die Bettdecke über den Kopf gezogen. (Unsplash | Elizabeth Lies)
Langschläfer wurden in einer Studie relativ schnell zu Frühaufstehern - und fühlten sich gut (Unsplash | Elizabeth Lies)

Manche Menschen sind Frühaufsteher, andere eher Spät-ins-Bett-Geher.

In dem Zusammenhang ist auch gerne von Lerchen und Eulen die Rede. Forschende aus Großbritannien wollten wissen, ob das einfach so ist - oder ob man die innere Uhr auch verstellen kann. Sie haben drei Wochen lang einen Test mit rund 20 Eulen gemacht. Konkret waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer es gewohnt, erst gegen 2:30 Uhr schlafen zu gehen und gegen viertel nach 10 wieder aufzustehen.

Während des Untersuchungszeitraums sollten die Studienteilnehmer zwei bis drei Stunden früher aufstehen als gewohnt und sich morgens besonders viel Licht aussetzen. Abends sollten sie dagegen weniger Licht aufnehmen und zwei bis drei Stunden früher ins Bett gehen. Die Aufsteh- und Schlafenszeiten sollten an allen Tagen der Woche gleich sein - und: Frühstück sollte es morgens schnell nach dem Aufstehen geben, Mittagessen immer zur selben Zeit und Abendessen nie nach 19 Uhr.

Laut den Forschenden fühlten sich nach dem Experiment alle Versuchspersonen fitter und auch mental ausgeglichener. Sie kommen zu dem Schluss, dass ein früherer Tag-Nacht-Rhythmus gesünder sei - und dass es relativ einfach möglich sei, die eigene innere Uhr zu verstellen.