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EurogruppeFinanzhilfen in Corona-Krise nicht zu früh zurückfahren

Der europäische Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni (l-r), der Präsident der Eurogruppe, Paschal Donohoe, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, und der Geschäftsführer des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), Klaus Regling, nehmen an einer Pressekonferenz während des Informellen Treffens der Wirtschafts- und Finanzminister teil.  (Hannibal Hanschke/dpa)
Informelles Treffen der EU Wirtschafts- und Finanzminister (Hannibal Hanschke/dpa)

Die Eurogruppe rechnet damit, dass wegen der Corona-Krise auch über das laufende Jahr hinaus Finanzhilfen nötig sein werden.

Es werde Zeit und Arbeit brauchen, um den Schaden rückgängig zu machen, den die Krise verursacht habe, sagte Eurogruppenchef Donohoe nach Beratungen der Euro-Finanzminister in Berlin. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Lagarde, betonte, Hilfen seien nötig, bis die Krise vorbei sei. Keiner könne sich derzeit Selbstzufriedenheit leisten. EU-Wirtschaftskommissar Gentiloni warnte davor, die europäischen Hilfen zu früh zurückzufahren. Die Wirtschaftsleistung der meisten europäischen Staaten werde Prognosen zufolge auch Ende 2021 noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau sein. Man dürfe die Erholung nicht gefährden, sagte Gentiloni.

Am Rande des Berliner Treffens veröffentlichten Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und die Niederlande ein gemeinsames Papier zu privaten Kryptowährungen. Darin drohen sie mit einem Verbot neuer Digitalwährungen wie etwa dem Facebook-Projekt Libra. Falls es keine eindeutige Bindung an eine bestehende Währung gebe und die Stabilität der Finanzmärkte gefährdet werde, müssten solche privaten Aktivitäten verboten werden, erklärte Bundesfinanzminister Scholz.

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Diese Nachricht wurde am 12.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.