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StartseiteKulturfragenEuropäisch denken für die Münchner Maximilianstraße06.05.2012

Europäisch denken für die Münchner Maximilianstraße

Der Intendant der Münchner Kammerspiele Johan Simons über Theaterarbeit

Der niederländische Regisseur ist seit 2010 Intendant der Münchener Kammmerspiele. Er spricht über seine Theaterarbeit, das deutsche Theatersystem und die Herausforderung "Maximilianstraße" in München.

Johan Simons im Gespräch mit Karin Fischer

Intendant der Münchner Kammerspiele Johan Simons (picture alliance / dpa - Frank Leonhardt)
Intendant der Münchner Kammerspiele Johan Simons (picture alliance / dpa - Frank Leonhardt)
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Das Theatertreffen in Berlin ist, allen Unkenrufen zum Trotz, eine sehr lebendige Veranstaltung: Branchentreff, Diskussionsforum, Nachwuchsförderung und nicht zuletzt Bestentreffen und Leistungsschau deutschsprachiger Theater. Eine Jury kürt die zehn "bemerkenswertesten Inszenierungen" der letzten Spielzeit, die sich in Berlin der Diskussion stellen.

Die Bandbreite ist in diesem Jahr groß: von einem vielstündigen "Faust I und II" bis hin zu dokumentarischem Theater, das sich mit dem Völkermord in Ruanda befasst, von Ibsen bis Sarah Kane reicht das Spektrum.

Die Münchner Kammerspiele sind gleich zwei Mal eingeladen, mit einer Trilogie von Sarah Kane, die Intendant Johan Simons selbst inszeniert hat, und mit einem weiblich besetzten "Macbeth" von Karin Henkel. Ein Votum auch für ein deutlich europäisiertes Theater, denn Johan Simons ist in München mit einer gemischten, deutsch-niederländischen Truppe angetreten.

Das vollständige Gespräch mit Johan Simons können Sie mindestens bis zum 6. Oktober 2012 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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