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Europäische UnionBrüssel will Freihandelsabkommen mit Afrika

Die EU-Außenbeauftragte Mogherini spricht bei einer Konferenz mit afrikanischen Staaten. (EMMANUEL DUNAND / AFP)
Die EU-Außenbeauftragte Mogherini (EMMANUEL DUNAND / AFP)

Die EU-Kommission plädiert dafür, mit den afrikanischen Ländern langfristig ein umfassendes Freihandelsabkommen zu schließen.

Um den Weg dafür zu ebnen, müsse zunächst die wirtschaftliche Entwicklung in Afrika stärker unterstützt werden, sagte die EU-Außenbeauftragte Mogherini in Brüssel. Man wolle weg von einem Geber- und Nehmer-Verhältnis und hin zu einer Partnerschaft kommen. Den Angaben zufolge ist insbesondere die Förderung privater Investitionen in Afrika vorgesehen. Bis 2020 sollen rund 44 Milliarden Euro bereit gestellt werden.

Kommissionschef Juncker hatte bereits am Mittwoch bei seiner Rede zur Lage der Union vorgeschlagen, die vielen Einzelverträge zwischen afrikanischen Ländern und der EU zu einem einzigen Freihandelsabkommen zu verschmelzen.

Derzeit bestehen Abkommen mit 37 Ländern. Nichtregierungsorganisationen kritisieren, dass die EU afrikanischen Ländern den Handel durch ihre Verträge und spezielle Regeln erschwert.