Die Nachrichten
Die Nachrichten

EvakuierungsaktionBundesregierung erteilt 2.600 Afghanen plus Familien Aufenthaltserlaubnis

Kurz nach der Landung werden die Evakuierten von deutschen Sicherungskräften aus dem Airbus A400M geleitet. Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat die Bundeswehr unter schwierigsten Bedingungen eine Luftbrücke zur Evakuierung von Deutschen (dpa / Bundeswehr / RECROP)
Aus Afghanistan evakuierte Menschen nach der Landung mit einer Bundeswehrmaschine. (dpa / Bundeswehr / RECROP)

Die Bundesregierung hat 2.600 schutzbedürftigen Menschen aus Afghanistan sowie deren engsten Familienangehörigen eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland erteilt.

Das teilte das Bundesinnenministerium in Berlin mit. Es erklärte, die Genehmigung gelte vorbehaltlich einer Sicherheitsüberprüfung. Auf der Liste sind demnach unter anderen Frauenrechtlerinnen, Journalisten, Künstler und Wissenschaftler. Der größere Teil dieser Personengruppe ist aber noch nicht eingereist.

Das Auswärtige Amt bemüht sich nach eigenen Angaben zudem weiter um die Ausreise von ehemaligen Ortskräften und Deutschen, die sich noch in Afghanistan aufhalten. Nach der Machtübernahme der Taliban hatte die Bundeswehr bereits mehrere tausend Menschen ausgeflogen.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.