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StartseiteWissenschaft im BrennpunktGlück gehabt. Zwölf Gründe, warum es uns überhaupt gibt 13.07.2014

EvolutionGlück gehabt. Zwölf Gründe, warum es uns überhaupt gibt

Die Menschheit vermehrt sich unentwegt weiter, längst beherrscht sie die Erde und prägt sie nach ihren Vorstellungen. Der Mensch erscheint vielen als Krone der Schöpfung, aber es hätte auch ganz anders kommen können.

Rezension: Michael Lange

Bibliografische Informationen

Olaf Fritsche: Glück gehabt. Zwölf Gründe, warum es uns überhaupt gibt
ISBN: 978-3-642-41654-5
Springer Spektrum, 269 Seiten, 19,99 Euro

ISBN: 978-3-642-41654-5Springer Spektrum, 269 Seiten, 19,99 Euro (Springer Spektrum Verlag)Olaf Fritsche: Glück gehabt (Springer Spektrum Verlag)Rückblickend erweist sich die Entstehung der Materie, die Evolution des Lebens oder der Siegeszug des Menschen als Kette von Zufällen. Wäre beim Urknall nur etwas mehr Antimaterie entstanden, gäbe es das Universum in seiner heutigen Form gar nicht. Wären die Dinosaurier nicht vernichtet worden, hätten die Säugetiere niemals all die ökologischen Nischen besetzt, in denen sie sich weiter entwickeln konnten. Und wären einige Primaten nicht gezwungen worden, sich aufzurichten und auf zwei Beinen zu gehen, würden sie sich noch heute in den Bäumen wohler fühlen.

Das kleine Buch des Wissenschaftsjournalisten Olaf Fritsche fasst leicht und locker, manchmal geradezu flapsig und respektlos die Geschichte des Universums, der Erde und der Menschheit zusammen - kompetent und unterhaltsam. Durch eingestreute Anekdoten aus dem Leben skurriler Wissenschaftler erhöht der Autor den Lesegenuss und macht Lust auf mehr Naturwissenschaft.

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